Kirchengeschichte 2
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Geschichte des Lehrstuhls

Der Lehrstuhl „Kirchengeschichte II“ gehört zur ersten Ausstattung der Evangelisch-Theologischen Fakultät bei ihrer Gründung 1968.  Im Rahmen der gesamten Lehr- und Forschungspraxis der Fakultät ist der Lehrstuhl auch wegen seiner Ausrichtung auf das für das evangelische Selbstverständnis wichtige Zeitalter der Reformation von Interesse. Unter den drei bisherigen Lehrstuhlinhabern ist bei allen je eigenen Akzentsetzungen ein gemeinsames Profil des Lehrstuhls herausgearbeitet worden. Es besteht v.a. in seinen forschungsbezogenen Schwerpunkten im Zeitalter der Reformation und der Neuzeit.

Von 1968 bis 1996 war Prof. Dr. Reinhard Schwarz auf dem Lehrstuhl tätig. Er hat sich durch seine vielbeachteten Arbeiten zur Reformation als Luther-Forscher einen international hoch geschätzten Ruf erworben; ein Umstand, der insgesamt sehr positiv auf die Münchener Fakultät zurückwirkte.

Von 1996 bis 2000 fand die Arbeit zum Zeitalter der Reformation durch den Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Thomas Kaufmann (heute Göttingen) eine nachhaltige Fortsetzung. Im Rahmen seiner Münchener Forschungstätigkeit öffnete sich der zeitliche Rahmen weiter zum Konfessionellen Zeitalter hin.

Seit 2002 ist auf dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Harry Oelke tätig. Neben den Forschungen zum Zeitalter der Reformation und der entstehenden Konfessionen, die in besonderer Weise die Frage nach den Medien, daneben auch das Forschungsfeld der frühneuzeitlichen Diakonie behandeln, gewinnt die Kirchliche Zeitgeschichte seither weiter an Bedeutung. Angesichts der verstärkten Aufmerksamkeit, die dieser Forschungszeitraum derzeit findet, bietet sich hier zukünftig die verheißungsvolle Möglichkeit, die am Lehrstuhl stets kultivierte interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter auszubauen.