Kirchengeschichte 2
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Kirchengeschichte im 19. und 20. Jh. - Reformations- und Lutherjubiläen der Neuzeit (1817 bis 2017)

Der Protestantismus hat in seiner Geschichte von Anfang an den Anspruch, eine eigene Kirche zu sein, durch Jubiläumsfeiern in Bezug auf Luther und die Reformation öffentlich und selbstbewusst zum Ausdruck gebracht. Keine Jubiläumsfeier war wie die andere, alle hatten eine thematische Agenda, die sich jeweils mit den kirchen-, theologie-, sozial- und kulturgeschichtlichen Kontexten verband und dabei eine epochenspezifische Gestalt gewann. Wie in einem Brennglas fangen die Jubiläumsfeierlichkeiten die protestantische Identität einer Epoche ein. Sie geben tiefe Einblicke in die evangelische Kirchen- und Kulturgeschichte. Das Seminar wendet sich den Reformations- und Lutherjubiläen des 19. und 20. Jahrhunderts zu (1817, 1917 bzw. 1883, 1933 und 1983). In vergleichender Weise wird gefragt: Wie präsentiert sich jeweils der Protestantismus? Welche Reformationsvorstellungen und Lutherbilder sind maßgeblich? Welchen Einfluss nimmt die Politik? Welche Rolle nimmt jeweils die katholische Kirche ein? Vor dem Hintergrund der gewonnenen historischen Ergebnisse wird am Ende ein einschätzender Blick auf das aktuelle Reformationsjubiläum 2017 geworfen.

Zielgruppe: P / M / MANF / V

Mittwochs, 12.00 - 14.00 Uhr c. t., ab 26.4.17, C005

Prof. Dr. Harry Oelke