Kirchengeschichte 2
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Inhaltsbereich

Hinweise zur formalen Gestaltung von wissenschaftlichen Arbeiten

Basierend auf einem Merkblatt von Prof. Dr. Harry Oelke / Lehrstuhl KG II, Stand Dezember 2020.
Es handelt sich hier lediglich um Hinweise und Vorschläge, keinesfalls um verbindliche Vorschriften!

Titelblatt

Oben: Leiter*in und Titel der Veranstaltung, Angabe des Semesters
Mitte: Thema der Arbeit
Unten: Name, Anschrift, Studiengang, Semesterzahl, Matrikelnummer und Emailadresse des*r Verfasser*in

Inhaltsverzeichnis

Jede Arbeit enthält als Inhaltsverzeichnis eine Gliederung mit Seitenangaben. Das Gliederungsprinzip muss durchgängig und einheitlich sein: wenn A, dann B und C etc.; wenn I, dann II und III etc.; wenn 1.1, dann 1.2 etc.
Alle Gliederungspunkte erscheinen unverändert an der entsprechenden Stelle im Text, und zwar in derselben Formulierung, in der sich auch im Inhaltsverzeichnis stehen.

Text

Der Text muss präzise formuliert und ohne Anmerkungen verständlich sein. Er ist auf sprachliche und grammatische Korrektheit zu prüfen, maßgebend sind die Richtlinien für den Schriftsatz in der aktuellen Ausgabe des Duden für die deutsche Rechtschreibung.
Der Fließtext ist im Blocksatz mit 12pt Schriftgröße und 1,5-fachem Zeilenabstand zu formatieren.

Fußnoten

Anmerkungen sind durchgehend zu nummerieren und als Fußnoten unten auf die Seite zu setzen. In die Fußnoten gehört der Fundort des im Text angeführten Zitats mit der genauen Seitenangabe, darüber hinaus der Nachweis der für einen Argumentationszusammenhang ggf. herangezogenen Sekundärliteratur. In Einzelfällen (!) können auch weitere wichtige in der Sekundärliteratur gemachte Beobachtungen zum behandelten Themenaspekt kurz vermerkt oder diskutiert werden.
Der Text jeder Fußnote beginnt mit einem Großbuchstaben und endet mit einem Punkt und ist mit 10pt Schriftgröße und 1-fachem Zeilenabstand zu formatieren.

Zitation

Wörtliche oder sinngemäße Übernahmen aus der Literatur sind nachzuweisen.
Beim ersten Zitat einer Publikation ist die komplette bibliographische Angabe erforderlich. Bei weiteren Zitaten genügt eine Kurzform des Titels. Die Kurztitelbildung muss eindeutig sein und ist auf verschiedene Weisen möglich (z. B.: Verfasser*in, zentrales Titelsubstantiv. Eine einmal gewählte Form der Kurztitelbildung hat dann für die ganze Arbeit Gültigkeit.


Bei lediglich sinngemäßen Zitaten steht Vgl. vor der entsprechenden Angabe. Wörtliche Zitate werden ohne Vgl. mit dem literarischen Fundort nachgewiesen.


Ein Zitat muss exakt wiedergegeben werden. Es steht in Anführungszeichen „ “. Auslassungen sind stets durch eckige Klammern [...] zu kennzeichnen. Hervorhebungen des Originals sind kenntlich zu machen. Anführungszeichen der zitierten Vorlage sind durch ‚ ‘wiederzugeben. Sprachlich notwendige Ergänzungen oder Hinzufügungen der*s Verfasser*in der wissenschaftlichen Arbeit stehen stets in eckigen Klammern [ ].


Zitate dürfen die Vorlage nicht entstellt wiedergeben. Zitate aus Quellenwerken und Sekundärliteratur sind grundsätzlich aus dem zitierten Werk selbst zu erheben (bei Quellen in der Originalsprache). Ist das entsprechende Werk in der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit in den örtlichen Bibliotheken nicht beschaffbar, darf das Zitat ausnahmsweise aus der Sekundärliteratur entnommen werden, in der es selbst zitiert wird. In der Anmerkung folgt in diesem Fall auf den Stellenhinweis der Primärstelle zit. nach und die das Sekundärwerk betreffende Angabe.


Sofern aufeinanderfolgende Fußnoten sich im direkten Anschluss auf die gleiche Publikation beziehen, kann die Angabe auf „Ebd.“ bzw. „Ebd., XX.“ abgekürzt werden.

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis enthält alle (und nur die) Publikationen, die in der Arbeit zitiert und angeführt werden. Das Literaturverzeichnis ist aufgegliedert in 1. Quellen, 2. Sekundärliteratur und 3. Internetquellen.


Innerhalb des Literaturverzeichnisses bzw. in dessen Untergliederungen ist die alphabetische Reihenfolge (nach dem Namen der*s Verfasser*in) einzuhalten. Zumindest der erste Vorname der Verfasser*innen ist auszuschreiben.


Die Titel werden nicht abgekürzt. Erscheint das Buch in einer wissenschaftlichen Publikationsreihe, ist diese anzugeben. Ist ein Werk als Nachdruck vorhanden, so ist dies anzugeben; der ursprüngliche Erscheinungsort und das ursprüngliche Erscheinungsjahr sind zu nennen.


Abkürzungen von Monographiereihen oder von Zeitschriften sowie von antiken biblischen und jüdischen Quellen erfolgen beispielsweise nach dem Abkürzungsverzeichnis von:
Schwertner, Siegfried M., IATG3, Internationales Abkürzungsverzeichnis für Theologie und Grenzgebiete, 3. überarbeitete Auflage. Berlin / Boston 2014. (Volltext über OPAC der UB verfügbar)

Beispiele


1. Quellen/Textausgaben (in Originalsprache und Übersetzungen)

 

  • Josephus: Jewish Antiquities, Books XII-XIV, with an English Translation by Ralph Marcus, Works in Nine Volumes 7, Loeb Classical Library, London 1986.
  • Aland, Kurt (Ed.): Synopsis Quattuor Evangeliorum. Locis parallelis evangeliorum apocryphorum et patrum adhibitis, Stuttgart 131986.
  • Luther, Martin: Vom ehelichen Leben (1522), in: WA 10/II (1907), 275–304.
  • Aufruf zur Aktion „Sühnezeichen“, in: Greschat, Martin / Krumwiede, Hans-Walter (Hg.): Das Zeitalter der Weltkriege und Revolutionen (Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen V), Neukirchen-Vluyn 1999, 237.


2. Wörterbücher

 

  • Gesenius, Wilhelm: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament, bearb. v. Donner, Herbert, Heidelberg 182013.

 

3. Monographien

Verfasser*in: Titel. Untertitel (Reihe Band), Ort AuflageJahr.

  • Schmidt, Werner H.: Einführung in das Alte Testament (De Gruyter Lehrbuch), Berlin / New York 42020.
  • Schottroff, Luise / Sölle, Dorothee: Hannas Aufbruch. Aus der Arbeit feministischer Befreiungstheologie. Bibelarbeiten, Meditationen, Gebete (Gütersloher Taschenbücher Siebenstern 498), Gütersloh 1990.


4. Aufsätze


a) in Zeitschriften:

Verfasser*in: Titel. Untertitel, in: abgek. Zeitschrift Jahrgang (Jahr), Seiten.

  • Brecht, Martin: Das gestohlene Manuskript von Luthers Fastenpostille, in: LuJ 59 (1992), 118–127.


b) in Sammelbänden:

Verfasser*in: Titel. Untertitel, in: Herausgeber, Titel. Untertitel (Reihe Band), Ort AuflageJahr, Seiten.

  • Ebeling, Gerhard: Der kontroverse Grund der Freiheit. Zum Gegensatz von Lutherenthusiasmus und Lutherfremdheit in der Neuzeit, in: Moeller, Bernd (Hg.), Luther in der Neuzeit. Wissenschaftliches Symposion des Vereins für Reformationsgeschichte (SVRG 192), Gütersloh 1983, 9–34.


5. Lexikonartikel

Verfasser*in: Art. Titel, in: LexikonsigelAuflage Band (Jahr), Seiten/Spalten.


6. Rezensionen

Verfasser*in: Rezension zu Autor*in: Titel. Untertitel, Ort AuflageJahr + vgl. entsprechende Veröffentlichungsform der Rezension.


7. Elektronische Medien


Dazu gibt es noch wenig Regeln, jedoch muss auch hier eine Nachvollziehbarkeit der Angabe gewährleistet sein. Existieren sowohl gedruckte als auch elektronische Versionen, ist die gedruckte Fassung zu zitieren und unter Verwendung der obengenannten Regeln im Literaturverzeichnis anzugeben. Wird von einer Website zitiert, so sind bestmöglich die den bibliographischen Angaben zu gedruckten Werken entsprechende Informationen zusammenzutragen. Das schließt das Impressum der Website sowie den*ie Autor*in ein. Es ist notwendig, die komplette URL samt Abrufdatum anzugeben. Bei der Angabe von URLs darf bei einem Trennungsumbruch kein Trennungszeichen verwendet werden. Sofern sich auf Quellen, die ausschließlich im Internet verfügbar sind, bezogen wird, sind diese im Literaturverzeichnis unter „3. Internetquellen“ anzugeben.

Verfasser*in: Titel. Untertitel, Erscheinungsdatum/-jahr (Impressumsort/URL), abgerufen am Datum des Zugriffs, Seiten.